Aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates vom 20. Juni 2018

Aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates vom 20. Juni 2018

 

Vom hauptamtlichen Ersten Beigeordneten Leo Wächter wurden folgende Mitteilungen bekanntgegeben:

 

Sachstand „Interkommunales Gewerbegebiet der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues“Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der Vorsitzende, Bürgermeister Ulf Hangert, Frau Folz und Herrn Sautter vom Planungsbüro BGH-Plan, Trier und er erteilte ihnen nach kurzer Einleitung zum Thema „Interkommunales Gewerbegebiet der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues“ das Wort.Der Entwurf „Ausweisung eines Interkommunalen Gewerbegebietes der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues“ wurde den Anwesenden von Herrn Sautter und Frau Folz mittels Power-Point-Präsentation vorgestellt.Als Ergebnis des Sachvortrages bleibt festzuhalten, dass insgesamt 11 verschiedene Standorte hinsichtlich des geforderten Flächenpotentials überprüft wurden, wobei letztendlich nur 6 Standorte dabei waren, die die geforderten Kriterien einer Ausweisung als „Interkommunales Gewerbegebiet“ erfüllten. Von diesen 6 verbliebenen Standorten waren die Standorte „Maring-Noviand“ und „Kleinich/Irmenach/Beuren“ diejenigen, die sich am „geeignetsten“ erwiesen haben. Zum Standort „Kleinich/Irmenach/Beuren“ ist zu sagen, dass dies nur in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach verwirklicht werden kann und der Flächenanteil „Kleinich“ der geringste der drei Gemeinden ist. Von daher hat sich letztendlich der Standort „Maring-Noviand“ am für die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues geeignetsten heraus kristallisiert. Am gemeinsamen Standort „Kleinich/Irmenach/Beuren“ wird parallel festgehalten.Es handelt sich hierbei um eine ca. 75 ha große Fläche (hiervon als Gewerbegebiet nutzbar = 58 ha) innerhalb der Gemarkung der Ortsgemeinde Maring-Noviand, beginnend von der Gemarkungsgrenze Maring-Noviand, oberhalb der Mülheimer Moselbrücke Richtung Osann-Monzel entlang der L 47 (bergseitig). Zudem hat das DLR Mosel bereits Bereitschaft bekundet, sich in das Verfahren mit einzubringen, zumal in der Gemarkung Maring-Noviand derzeit zwei Flurbereinigungsverfahren in Bearbeitung sind, sodass unter Mithilfe des DLR ein Flächenausgleich in die Wege geleitet werden könnte. Ferner gewährt der Standort „Maring-Noviand“ durch seine Lage eine sehr gute verkehrsmäßige Erschließung und Anbindung an qualifizierte Straßen (Bundesautobahn, bzw. B50 neu).Ergänzend hierzu führte hauptamtlicher Erster Beigeordneter Leo Wächter noch aus, dass zeitnah die betroffene Ortsgemeinde sowie die örtliche Bevölkerung in das Planvorhaben mit eingebunden werden (Ratssitzung, bzw. Einwohnerversammlung).Von Seiten der Mitglieder des Verbandsgemeinderates wurden die Ausführungen zur Ausweisung eines Interkommunalen Gewerbegebietes zustimmend zur Kenntnis genommen und Bürgermeister Ulf Hangert bedankte sich sowohl bei Frau Folz als auch bei Herrn Sautter von Planungsbüro BGH-Plan für deren Ausführungen und verabschiedete sie.

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